Tarifvertrag zukunft durch ausbildung und berufseinstieg

Nach Artikel L. 6315-1 haben Arbeitnehmer Anspruch auf ein Berufsgespräch mindestens alle zwei Jahre. Das Vorstellungsgespräch ermöglicht es Mitarbeitern, ihre berufliche Entwicklung in Bezug auf Qualifikationen und Rollen zu betrachten. Alle sechs Jahre muss der Arbeitgeber eine individuelle schriftliche Bewertung für alle Mitarbeiter erstellen. In Unternehmen mit 50 oder mehr Beschäftigten wird das letztgenannte Dokument vom Arbeitgeber verwendet, um zu prüfen, ob der Arbeitnehmer von einer ausreichenden Ausbildung profitiert hat. Eine Kopie des Dokuments wird ebenfalls an den Mitarbeiter geliefert. Wenn der Arbeitnehmer nicht von einem Berufsgespräch und mindestens einer nichtobligatorischen Ausbildungsinitiative profitiert hat, wird dem CPF des Mitarbeiters automatisch ein finanzieller Bonus gutgeschrieben. Die Gruppen AV, NR, RE, SH, SP, CNRC (LS, IR, RO-RCO, TR), CRA (AFS), OSFI, CNSC (NUREG), NEB und NFB haben neue Tarifverträge ausgehandelt und ratifiziert. Einige Gruppen setzen ihre wichtige Arbeit am Verhandlungstisch fort. Wir stehen solidarisch für ein faires Geschäft für jedes PIPSC-Mitglied. Mit dem Gesetz von 2018 „pour la liberté de choisir son avenir professionnel“ wurde das Arbeitsgesetzbuch im Bereich der beruflichen Bildung geändert. Sie brachte bedeutende Änderungen in Bezug auf: Auch wenn sie nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, ist der Kompetenzentwicklungsplan ein Dokument, das alle für die Arbeitnehmer ausgewählten Ausbildungsinitiativen zusammenführt. Der Plan kann den Arbeitgeber bei der Erfüllung der in Artikel L.

6312-1 genannten gesetzlichen Pflichten unterstützen. Die Arbeitnehmervertreter müssen über die Entscheidung des Arbeitgebers, einen solchen Plan aufzustellen, informiert und konsultiert werden. Um für die CPF in Frage zu kommen, müssen Kurse auf einer offiziellen Liste aufgeführt werden, die online zugänglich ist. Beispiele für aufgeführte Kurse sind Schulungsprogramme zur Vergabe einer beruflichen Qualifikation, die Akkreditierung früherer Erfahrungslern und Schulungen zur Unternehmensgründung. Die auf dem Konto angegebenen Rechte können zum Zeitpunkt der Nutzung ergänzt werden, wenn der Inhaber nicht über genügend Geld verfügt, um den kursweisen Kurs abzuschließen. Sie kann durch den Arbeitgeber, den Arbeitnehmer, Tarifverträge auf Branchenebene oder die öffentlichen Arbeitsverwaltungen aufgestockt werden. Bei Arbeitslosigkeit kann das Konto durch den Staat oder die zuständige regionale Arbeitsbehörde ergänzt werden. Tarifverträge auf Unternehmensebene könnten auch zusätzliche finanzielle Beiträge vorsehen, die der Arbeitgeber auf die Konten für persönliche Weiterbildung zahlt.